Buchen Sie jetzt über Seven.One Audio eine Native Producer Read Ad für unser Premium Audio Network.

Mehr Informationen finden Sie hier!

Hanno der Seefahrer

Shownotes

Expedition eines karthagischen Entdeckers...
Mach's dir bequem und kuschel dich ein!

Dieser Podcast wird durch Werbung finanziert.
Weitere Podcasts, Infos und Angebote unserer Werbepartner:
https://linktr.ee/EinschlafenMitPodcast

Die Episode basiert auf Inhalten von Wikipedia:
https://en.wikipedia.org/wiki/Hanno_the_Navigator
Inhalte wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet.
CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Transkript anzeigen

00:00:00: Hanno der Seefahrer.

00:00:03: Hanno war ein kartagischer Entdecker aus dem fünften Jahrhundert vor Christus, der für seine Expedition entlang der westafrikanischen Küste bekannt ist.

00:00:16: Historiker versuchen bis heute die genauen Orte seiner Reise anhand des Berichts zu identifizieren.

00:00:24: Einigen Analysen zufolge erreichte die flotte Gebiete im heutigen Gabun Während andere Forscher vermuten, dass die Reise nur bis in den Süden Marokos führte.

00:00:37: Die Route erstreckte sich über weite Teile der Atlantikküste – wobei die Identifizierung der geografischen Gegebenheiten aufgrund der antiken Beschreibungen oft schwierig bleibt.

00:00:50: Die Überlieferung seiner Reise liefert wichtige Einblicke in die katagische Seefahrt.

00:00:57: zur Person Der Name Hanno war in Catago weit verbreitet und kam bei vielen Bürgern vor.

00:01:07: In den antiken Texten fehlen detaillierte Informationen, um die Identität des Seefahrers eindeutig festzustellen.

00:01:16: Manche Autoren bezeichneten ihn als König während lateinische Texte Begriffe wie Dux für Anführer oder Imperator für Kommandeur verwenden.

00:01:27: Die griechische Fassung seines Berichts nennt ihn Basileos was zwar oft mit König übersetzt wird, in Catago aber auch für andere Huebeamte wie einen Soufhet gebräuchlich war.

00:01:41: Die Wissenschaft ordnet ihn heute meist dem fünften Jahrhundert vor Christus zu und sieht in ihm ein Mitglied der aristokratischen Familie der Magoniden.

00:01:52: Der Historiker R.C.

00:01:54: C. Law identifizierte ihn zudem als Sohn von Hamil Cars des Ersten.

00:02:01: Damit gehörte er zur führenden Schicht der katagischen Gesellschaft jener Zeit.

00:02:07: Seine genaue Regierungszeit oder Amtsperiode lässt sich jedoch mangels weiterer Quellen nicht präzise datieren.

00:02:33: Die ursprüngliche Fassung wurde vermutlich in der punischen Sprache geschrieben, ging aber im Laufe der Jahrhunderte verloren.

00:02:41: Erhalten sind lediglich griechische Manuskripte.

00:02:45: Diese stammen aus dem fünften Jahrhundert und sind auf rund einhundert Zeilen gekürzt.

00:02:51: Diese griechen Fassungen wurden von Schreibern mehrfach kopiert wobei zwei Exemplare aus dem neunten und vierzehnten Jahrhunder bis heute existieren.

00:03:02: Die erste lateinische Übersetzung druckte Konrad Gessner im Jahr fifteenhundertneunundfünfzig in Zürich.

00:03:09: Trotz einiger Widersprüche und Fehler in den Übertragungen gehen Forscher davon aus, dass die Texte auf einem echten katagischen Original basieren.

00:03:20: Der Periplus gilt daher als das bedeutendste erhaltene Zeugnis der katagisch Literatur- und Seefahrtsgeschichte und bietet eine wichtige Grundlage für die Rekonstruktion antiker Entdeckungsfahrten.

00:03:35: Inhalt des Berichts.

00:03:38: Der Bericht beginnt mit der Einleitung, dass dies die Aufzeichnungen des katagischen Königs Hanno über seine Fahrt in die lübischen Gebiete jenseits der Säulen des Herakles sein.

00:03:51: Er soll diesen Text im Heiligtum des Kronos gewidmet haben.

00:03:55: Die Flotte bestand aus sechzig Schiffen und beförderte etwa dreißigtausend Menschen, mit dem Ziel Städte an der afrikanischen Küste zu gründen.

00:04:06: Zunächst gründete die Gruppe eine Stadt und segelte dann weiter um fünf weitere Siedlungen zu errichten.

00:04:14: Die Namen dieser Orte lauten Thymiatherion, Cariconteichos, Güte, Acra, Milita und Arambüs.

00:04:26: An einem Fluss trafen die Katager auf das nomadische Volk der Lixité, die sich als freundlich erwiesen.

00:04:33: Von ihnen erfuhren sie von den benachbarten Äthiopiern und nahmen einige Lixität als Dolmetscher an Bord.

00:04:41: Auf der kleinen Insel Kerne errichteten Sie eine weitere Siedlung.

00:04:46: In der Nähe eines Sees- und eines nicht näher benannten Flusses beobachteten sie Menschen und große Tiere wie Flusspferde und Krokodile.

00:04:58: Nachdem sie nach Kerne zurückgekehrt waren, setzten Sie die Reise weiter nach Südenfurt.

00:05:04: Dort trafen sie auf Äthiopier, deren Sprache selbst für die Dolmetscher unverständlich war.

00:05:10: Die Reise führte sie weiter zu einer gewaltigen Meeresöffnung an der Nachtsfeuer zu sehen waren.

00:05:17: In einer Bucht, die das westliche Horn genannt wurde landeten sie auf einer Insel mit menschlichen Bewohnern.

00:05:25: Aus Furcht vor den dortigen Gegebenheiten flohnen die Seefahrer schnell wieder und erreichten Gebiete, die von Flammen geprägt waren.

00:05:34: Dort erhob sich ein sehr hoher Berg.

00:05:38: Schließlich erreichten sie eine Bucht namens Südliches Horn in der sich eine Insel mit feindselig beharten Wesen befand.

00:05:47: Da die Vorräte zu Neige gingen endete die Reise an diesem Punkt abrupt ohne dass der Rückweg im Bericht beschrieben wird.

00:05:57: Textkritik Sowohl Antike als auch moderne Autoren haben den Text des Berichts kritisch untersucht.

00:06:05: Viele Versuche, die beschriebenen Orte anhand der angegebenen Entfernungen und Richtungen zu lokalisieren, blieben ohne Erfolg.

00:06:14: Wissenschaftler nutzen Methoden der Textkritika um die Genauigkeit der Angaben zu prüfen.

00:06:21: Es besteht die Vermutung dass die Kataga den ursprünglichen Bericht bearbeiteten um ihre Handelswege zu schützen.

00:06:29: Auf diese Weise konnten andere Nationen die genauen Orte nicht finden, während die Katager dennoch ihren Erfolg präsentieren konnten.

00:06:38: Der Forscher Eukonomides vertritt die Theorie dass das punische Original bereits unvollständig war als es ins Griechische übersetzt wurde.

00:06:49: Das Ende der Erzählung wirkt sehr plötzlich und ein Abbruch der Expedition an der beschriebenen Stelle erscheint unlogisch.

00:06:58: Er geht davon aus, dass die letzten zwei Zeilen des Manuskripts erst später hinzugefügt wurden um das Fehlen der restlichen Informationen auszugleichen.

00:07:08: Somit bleibt der erhaltene Text ein Fragment einer größeren Aufzeichnung – Die Forschungsreise.

00:07:20: Er steuerte die Schiffe zunächst in Richtung Westen, zur Iberischen Halbinsel und passierte die Straße von Gibraltar.

00:07:38: Entlang der Küste des heutigen Marokko gründete oder bevölkerte er sieben Kolonien neu.

00:07:46: Danach setzte er die Fahrt entlang der Atlantischen Küste das Kontinenz weiter nach Südenfurt.

00:07:52: Auf diesem Weg begegnete die Flotte verschiedenen indigenen Völkern die die Reisenden auf unterschiedliche Weise empfingen.

00:08:01: Ein wesentlicher Grund für diese Unternehmung könnte der Goldhandel gewesen sein, dieser stellte seit dem fünften Jahrhundert vor Christus eine wichtige Grundlage des katagischen Reiches dar.

00:08:15: Das Ziel den Handelsweg für gold nach Westafrika zu sichern motivierte vermutlich die Erkundung der Gebiete südlich der Sahara.

00:08:25: Zahlreiche Wissenschaftler haben sich mit dieser Reise befasst und versucht, die Informationen des Berichts zu präzisieren.

00:08:34: William Smith erwähnt, dass die Besatzung insgesamt dreißigtausend Männer umfasste und die Gründung katagischer Städte ein Kernziel der Mission war.

00:08:45: Andere Quellen ziehen diese hohe Zahl in Zweifel und halten fünftausende Teilnehmer für realistischer.

00:08:53: Die Schwierigkeit der geografischen Einordnung wird durch die unterschiedlichen Meinungen der Forscher deutlich.

00:09:00: Während einige Kommentatoren vermuten, dass die Expedition bis nach Gabun gelangte, sehen andere das Ende der Reise bereits im südlichen Marokko.

00:09:11: Der Forscher Harden berichtet von einem Konsens, nachdem die Flotte mindestens den Senegal erreichte.

00:09:22: variieren aufgrund der Wagenangaben im Peri-Plus zwischen weniger als ein tausend und mindestens viertausend Kilometern.

00:09:31: Einige Experten halten es für möglich, dass Gambia erreicht wurde.

00:09:36: Es gibt jedoch Unstimmigkeiten über den südlichsten Punkt wobei Sierra Leone, Cameroon oder Gabun genannt werden.

00:09:45: Die Beschreibung eines großen Vulkans im Bericht passt laut Harden eher zum Camerunberg als zum Berg Caculima in Guinea.

00:09:55: Der Historiker Warmington hingegen bevorzugt den Berg CACULIMA, da er den Kamerunberg für zu weit entfernt hält.

00:10:03: Der französische Historiker Raymond Monni argumentierte, dass antike Navigatoren mit ihren Mitteln nicht viel weiter als bis zum Cap Borador in der West-Sahara segeln konnten.

00:10:16: Catago trieb zwar Handel mit den kanarischen Inseln Aber südlich davon waren keine Handelsbeziehungen bekannt.

00:10:24: Schiffe mit quadratischen Segeln und ohne Heckruder hätten zwar nach Süden segeln können, doch Winde und Strömungen hätten die Rückreise vom Senegal nach Marokko fast unmöglich gemacht.

00:10:38: Ruderschiffe hätten die Rückfahrt nach Norden nur unter großen Anstrengungen und mit einer sehr grossen Besatzung bewältigen können.

00:10:47: Moni vermutete daher dass die Reise an der Mündung des Flusses Draa endete.

00:10:53: Er wies darauf hin, das bisher keine Beweise für einen mediterranen Handel in südlicheren Regionen gefunden wurden.

00:11:02: Archäologische Untersuchungen auf Inseln wie den Kapwerden könnten in Zukunft weitere Erkenntnisse über gestrandete Abenteurer liefern.

00:11:10: – Die Gorillai Zum Abschluss des Berichts wird eine Insel erwähnt, die sie als behaart beschrieben.

00:11:24: Die Katager töteten drei der weiblichen Wesen und brachten deren Fälle als Nachweis für ihre Entdeckung zurück in ihre Heimatstadt.

00:11:34: Dort wurden die heute im Tempel der Juno, die auch als Tanid oder Astarte bekannt ist aufbewahrt.

00:11:42: Laut den Aufzeichnungen von Prinius dem Älteren blieben diese Exponate bis zur Zerstörung Katagos durch die Römer im Jahr einhundertsechsundvierzig vor Christus erhalten.

00:11:55: Dies war etwa dreihundertfünfzig Jahre nach der ursprünglichen Expedition, die Dolmetscher aus einem afrikanischen Stamm nannten diese Wesen Gorillai.

00:12:06: Im Jahr achtzehnhundertsiebenundvierzig wurde die heute bekannte Affenart der Gorillas wissenschaftlich beschrieben und danach benannt.

00:12:16: Es ist nicht gesichert ob sie mit der heute bekannten Menschenaffenart, der Gorillas identisch sind.

00:12:24: Hanno bei weiteren antiken Autoren.

00:12:27: Der Text der Reise war auch römischen und griechischen Gelehrten bekannt.

00:12:33: Plinius der Ältere und Arian von Nicomedia erwähnten die Expedition in ihren eigenen Werken über die Geschichte-und Antikegeografie.

00:12:44: Plinius machte in seinen Schriften nur vage Angaben zum Zeitpunkt der Reize.

00:12:50: Seine Behauptung, dass die Flotte Afrika komplett umrundet und Arabien erreicht habe wird von der heutigen Wissenschaft als unrealistisch eingestuft.

00:13:02: Der griechische Autor Ariane geht am Ende seines Werkes über die Feldzüge Alexanders des Großen auf die Seefahrt ein.

00:13:11: Er nutzt den Bericht als Quelle für seine geografischen Abhandlungen über ferne Regionen.

00:13:20: beschrieb um das Jahr fourhundertdreißig vor Christus den katagischen Handel an der marokkanischen Küste.

00:13:28: Es bleibt jedoch zweifelhaft, ob ihm die spezifische Reise der Expedition zu diesem Zeitpunkt bekannt war.

00:13:36: Forschungsgeschichte Im sechzehnten Jahrhundert stieg das wissenschaftliche Interesse an der Seefahrt in Europa stark an.

00:13:45: In dieser Zeit der großen Entdeckungen begannen Gelehrte über die tatsächliche Reichweite der antiken Expedition zu debattieren und die Texte neu zu bewerten.

00:13:58: Der Bericht des katagischen Entdeckers Hanno stellt ein bedeutendes, wenn auch geografisch umstrittenes Fragment der Antikengeschichte dar.

00:14:08: Bis heute regt das Dokument Die Forschung dazu an den historischen Kern hinter dieser Expeditionen zu entschlüsseln.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.