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Heilige Schar (Theben)

Shownotes

Elite Einheit thebanischer Liebespaare…

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Diese Episode basiert auf Inhalten von Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Schar_(Theben)

Dieser Inhalt wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet.
CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Transkript anzeigen

00:00:00: Die Heilige Schaar.

00:00:04: Die Trägenbissen war eine Elite-Einheit der antiken tibanischen Streitkräfte, die sich aus einhundertfünfzig männlichen Liebespaaren zusammensetzte.

00:00:14: Gegründet wurde dieser besondere Verband von dem Feldherrn Gorgidas und stellte über einen Zeitraum von rund vierzig Jahren den Kern der tibanischen Verlangster.

00:00:25: Ihr Bestehen lässt sich von etwa dreihundert achtundsiebtig vor Christus bis zur Schlacht im Jahroy.

00:00:37: Bei der Auswahl der Soldaten wurde Wert darauf gelegt, ausschließlich Paare zu rekrutieren – um die gegenseitige Loyalität und den Zusammenhalt der Truppe im Gefecht zu maximieren.

00:00:50: Neben dieser tiefen emotionalen Motivation lag die Stärke der Einheit vor allem in ihrem Status als Berufssoldaten.

00:00:59: Als einzige Vollzeit-Hopliten neben denen Sparters vereinten sie den professionellen Drill von Söldnern mit dem Pflichtbewusstsein antiker Bürger.

00:01:10: Durch die starke Bindung an den Kampfgenossen sollte die Beständigkeit unter Druck und die Treue im Kampf gesteigert werden.

00:01:18: Dieses militärische Konzept diente später als Inspiration für die Gefährten zu Fuß, unter Alexander dem Großen.

00:01:26: Unter der Führung von Gorgidas etablierte sich die Schad zunächst als Elite-Truppe des Heeres Später, nach dem Sieg bei Tegyra unter Pelopidas fungierte sie als dessen Leibgarde und prägte für über drei Jahrzehnte das Gesicht der griechischen Infanterie.

00:01:46: Ein bedeutender Erfolg gelang der Einheit in der Schlacht bei Loigtra wo sie entscheidend zum Sieg übersparter beitrug.

00:01:54: Das Ende der Schaar kam in der schlacht von Kairunaia durch Philipp II.

00:01:59: von Macedonien.

00:02:00: Dort wurde die Einheit fast vollständig vernichtet wobei lediglich knapp fünfzig Männer das Schlachtfeld verließen, während die Unabhängigkeit der Stadtstaaten endete.

00:02:14: Historischer Kontext und militärische Bedeutung Die Entstehung der heiligen Schaar fiel in eine Zeit tiefgreifender politischer Veränderungen in Griechenland.

00:02:25: Nach der Niederlage Spartas im Korinthischen Krieg und dem allmählichen Aufstieg Thebens entwickelte sich die Stadt zu einer militärischen Macht.

00:02:34: Besonders prägend war die Zusammenarbeit der tibanischen Feldherren Pelopidas und Epaminondas, die neue taktische Ideen in die Kriegsführung einführten.

00:02:46: In der Schlacht von Leugtra im Jahr dreihundertseinundsiebzig vor Christus nutzte Epaminon das eine revolutionäre Aufstellung der Verlangs.

00:02:55: Statt einer gleichmäßig breiten Linie konzentrierte er seine stärksten Truppen auf dem linken Flügel und formierte dort eine ungewöhnlich tiefe Schlachtreihe.

00:03:06: Die Heilige Schaar bildete einen zentralen Teil dieses Angriffsschwerpunktes.

00:03:11: Durch diese Taktik gelang es den Tebanern, die bis dahin als unbesiegbar geltende spartanische Armee zuschlagen und ihre militärische Vorherrschaft zu brechen.

00:03:22: Auch in der Schlacht von Tigüra – vermutlich im Jahr threehundertfünfundsiebzig vor Christus – spielte die Heilige schaar eine entscheidende Rolle.

00:03:32: Obwohl die tebanischen Kräfte zahlenmäßig unterlegen waren, gelang Pelopidas mit der Elite-Einheit ein überraschender Sieg über eine spartanische Abteilung.

00:03:43: Dieser Erfolg machte die Schaar im gesamten griechischen Raum berühmt und festigte ihren Ruf als unerschütterliche Kampftruppe.

00:03:53: Quellenlage und antike Berichte.

00:03:56: Die wichtigste antike Quelle zu heiligen Schaars ist der grieches Schriftsteller Plutarch der selbst aus Kaironaia stammte und mehrere Jahrhunderte später über Pelopidas schrieb.

00:04:09: In seiner Biografie beschreibt er die Einheit als Verband von Liebespaaren, deren gegenseitige Bindung Mut- und Standhaftigkeit im Kampf verstärken sollte.

00:04:19: Plutarch argumentierte das ein Soldat eher bereit sei für seinen Geliebten zu kämpfen und zu sterben als vor dessen Augen zu fliehen.

00:04:29: Auch andere antike Autoren erwähnen ähnliche Vorstellungen über Kameradschaft und Ehre im Krieg.

00:04:36: In der griechischen Kultur wurde die Verbindung zwischen älteren und jüngeren Männern, besonders in aristokratischen Kreisen teilweise auch als pädagogische und militärische Beziehung verstanden – das Ende in der Schlacht von Kaironaya!

00:04:54: Die letzte Schlacht der Heiligen Schaar fand im Jahr threehundertdreißig vor Christus bei Kaironaia statt.

00:05:01: Dort trafen die vereinten Heere Athéns und Thebens auf die Streitkräfte des makedonischen Königs Philipp II, uns seines jungen Sohnes Alexander.

00:05:12: Nach antiken Berichten kämpfte die Heilige Schaar bis zum letzten Mann.

00:05:17: Die makedonianischen Soldaten fanden später die gefallenen Tebaner dicht beieinander auf dem Schlachtfeld – was darauf hindeutet dass sie ihre Formation nicht aufgaben.

00:05:28: Philipp soll angesichts dieses Anblicks gesagt haben, niemand möge schlecht über Männer sprechen die so tapfer gefallen seien.

00:05:37: Im neunzehnten Jahrhundert entdeckten Archäologen in Kaironaya ein Massengrab mit rund zweihundetfünfzig Skeletten das heute allgemein mit der heiligen Schaar in Verbindung gebracht wird.

00:05:49: Über diesem Grab wurde bereits in der Antike einen monumentaler Löwe aus Stein errichtet der als Löwe von Kaironaia bekannt ist und bis heute als Denkmal für die gefallenen Tebaner gilt.

00:06:03: Nachwirkung Obwohl die heilige Schaar nur wenige Jahrzehnte existierte, hinterließ sie einen nachhaltigen Eindruck in der Militärgeschichte Griechenlands.

00:06:14: Ihr Ruf als unerschütterliche Elite-Einheit wurde in späteren Jahrhunderten vielfach erwähnt.

00:06:21: Gleichzeitig zeigt ihr Beispiel wie stark persönliche Bindungen und militärische Organisation miteinander verbunden sein konnten.

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