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Mähren

Shownotes

Wo Kulturen aufeinandertreffen...
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Die Episode basiert auf Inhalten von Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4hren
Inhalte wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet.
CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:03: Meeren, selten auch Moravien genannt ist eines der drei historischen Länder der tschechischen Republik neben Böhmen und Schlesien.

00:00:14: Es liegt im Osten- und Südosten des Landes.

00:00:19: Im neunten Jahrhundert lag auf dem Gebiet Mehrens Und in den angrenzenden westlichen Teilen der heutigen Slowakei

00:00:27: das Kerngebiet des Meerereiches.

00:00:30: Anfang des elften Jahrhundert wurde Meeren Teil der böhmischen Krone.

00:00:36: Unter dem Namen Markgrafschaft Meeren war die Region über Jahrhunderte Teil der Habsburger Monarchie, heute ist Meeren in der tschechischen Republik eine historische Landschaft und seit nineteenhundertneunundvierzig keine eigene Verwaltungseinheit mehr.

00:00:56: Der einheimische Name Morava leitet sich vom Hauptfluss der Region ab der auf Tschechisch und Slowakisch

00:01:04: Morava

00:01:05: heißt.

00:01:07: Im Westen grenzt Meeren an Bömen, im Norden an Schlesien, im Osten an die Slowakei und im Süden an Österreich –

00:01:17: Geografie.

00:01:20: Meeren bildet das östliche Drittel Tschechiens.

00:01:24: Nicht zum eigentlichen Meeren gehören die Quellgebiete der Oder bei Krnoff.

00:01:32: Diese Gebiete zählen historisch zum tschechischen Teil Schlesiens.

00:01:36: Das Statistische Jahrbuch der österreichischen Monarchie von eighteenhundert vierundsechzig nennt für Meeren eine Fläche von vierhundert drei Komma sieben und siebzig geografischen Quadratmeilen, das entspricht zweiundzwanzigtausend zweihundertdreiunddreißig Quadratkilometer.

00:01:55: Im Norden grenzt Meeren an Polen Im Osten an die Slowakei, im Süden an Niederösterreich und im Westen an Böhmen.

00:02:08: Die Nordgrenze bilden die Sudeten – das historische Dreiländereck mit Böhmen und Österreich liegt an der Spitze der böhmischen Saas am Hohen Stein bei Staremiesto Portlandsteinem dem Dreiländerstein.

00:02:23: An der Grenze zu Österreich fließt die stark mehr andrierende Taia.

00:02:28: Bei Hardik liegt der beidseitige Nationalpark Tayatal.

00:02:33: Den Kern des Landes bildet ein Sedimentbecken der Marche und teilweise der Taya in Höhen von etwa einhundertundachtzig bis zweihundertfünfzig Metern.

00:02:45: Im Westen, auf der Böhmisch-Meerischen Höhe steigt das Land über achthundert Meter.

00:02:52: Der höchste Berg steht im Nordwesten in den Sudeten – der Altvater mit eintausend

00:02:58: vierhundertsechtzig Metren.

00:03:00: Südlich davon liegt das Hochland Niederes Gesenke mit sechshundert bis vierhundert Metern.

00:03:07: Es sinkt bis auf dreihundertzehn Meter am Oberlauf der Oder in der Mährischen Forte, bei Raniz in Amoravie

00:03:15: und steigt dann zu den Biskiden auf eintausend dreihundertzweiundzwanzig Meter am Karlberg.

00:03:22: Diese drei Gebirgszüge – und die Pforte dazwischen – gehören zur europäischen Wasserscheide.

00:03:29: Die Ostgrenze bilden die weißen Karpaten mit dem Gipfel Welker Javorina.

00:03:39: Ein Teil der Mäher sieht sich als eigene Volksgruppe, obwohl sie die tschechische Staatsangehörigkeit haben.

00:03:46: Bei der Volkszählung Zwei-tausend elf gaben sechshundertdreißig tausend achthundertsiebenundneunzig Menschen an mährisch zu sein.

00:03:56: Darunter einhundertachtausend vierhundert dreiundzwanzig Personen die mäerisch in Kombination mit einer weiteren Sprache angaben, meist määrisch-tschechisch.

00:04:08: Außerdem leben in Mäeren Roma, Slovaken und seit langem ansässige Polen – fast alle Angehörigen dieser Minderheiten haben die tschechische Staatsbürgerschaft.

00:04:20: Bis nineteenhundertfünfundvierzig stellten die Deutschmäerer etwas mehr als ein Viertel der Bevölkerung.

00:04:28: Nach der Volkszählung von neunzehnhundertzehn lag bei einer Gesamtbevölkerung von zwei Millionen sixhundertzweiundzwanzigtausend.

00:04:37: der Anteil der Tschechen bei seventy-kommar acht Prozent und der der Deutschen bei siebenundzwanzig Komma sechs Prozent.

00:04:45: Ninzeinhundertfünfundvierzig sechsundvierzig wurden die Deutschmehrer in Folge der Bene Stickrete größtenteils enteignet und vertrieben.

00:04:58: Geschichte, Vorgeschichte Die großen Gletscherphasen, auch als Eis- oder Kaltzeiten bezeichnet, spielten eine wesentliche Rolle in Bezug auf die Lebensverhältnisse in Mitteleuropa.

00:05:15: In diesen langen Keltezeiten lag Meeren am Rand eines Korridors zwischen Asien und Westeuropa, den Menschen kaum dauerhaft bewohnen konnten.

00:05:27: Dieses Gebiet war nach heutigem Maßstab Tundra ähnlich – und der Jagd auf Großwild bestimmte das Leben!

00:05:35: In wärmeren Phasen verbannt Meeren das heutige Polen, besonders Schlesien mit Niederösterreich.

00:05:42: Archäologische Forschungen begannen jahrzehnhundertsechzig.

00:05:48: Altpaleolitikum Der älteste altpaleolithische Fundort in Meeren ist Stranskar Skala bei Brünn.

00:05:57: Er wird der kromer Warmzeit zugeordnet die auf acht hundertfünfzig tausend bis vierhundertfünfundsebzig tausend Jahre datiert wird.

00:06:07: Die gefundenen Steinwerkzeuge sind teilweise umstritten, ob sie wirklich Artefakte sind.

00:06:13: Deshalb kann nur vermutet werden das damals Menschen dort lebten.

00:06:20: Mittelpaleolitikum – die Besiedlung ist im Mittelpaleolitikum gesichert in der Saale Kaltzeit genauer im Intrasaal interglazial vor etwa zweihunderttausend Jahren.

00:06:33: Die Lagerplätze lagen zunächst meist im Freien.

00:06:37: Erst zu Beginn der Wirmkahlzeit, vor etwa einhundertfünfzehntausend Jahren, zogen sich Menschen vermehrt in Höhlen zurück.

00:06:47: Langfristig bewohnt waren die Kullner-Höhle und die Höhle von Moravski-Krumlov.

00:06:53: Gefundene Werkzeuge gehören zu den Industrien des Taubaschin-, des Musterin- und des Mikukyin.

00:07:02: Aus dem Mittelpaleolitikum stammen erste Hinweise auf Rohstoffe aus größerer Entfernung und auf nicht nur zweckgebundene Handlungen, Farbräste, symmetrische Gravuren und ein Faustkeilblatt aus Bergkristall.

00:07:19: Am Übergang vom Mittel zum Jungpaleilitikum treten zwei Industrien besonders in Meeren auf – das Zeletien In Vedrovice auf vierzigtausend

00:07:30: bis fünfunddreißig tausend BP datiert.

00:07:34: Und das Bohunizien, von Stranskaskala drei

00:07:38: und vierzig tausends bis fünf und dreißig Tausend vor Christus.

00:07:43: In der Schipkerhöhle werden die Schichten Drei- und Vier dem Mittelpaleolitikum zugeordnet.

00:07:49: Achtzehnhundertachzig fand man dort einen Unterkiefer eines etwa zehnjährigen Kindes der dem späten Neandertaler zugeschrieben wird.

00:08:00: Er wurde auf älter als vierzigtausend BP datiert, auch in der Kullner Höhle wurden Spuren des Neandartalers entdeckt.

00:08:09: Der nineteenhundertfünfgefundene Unterkiefer von Ochoz wurde ebenfalls in diese Epoche eingeordnet.

00:08:17: Sowohl Schipka als auch Ochozu zeigen Merkmale die auf den anatomisch modernen Menschen Homosapiens hindeuten könnten.

00:08:28: Jungpaleolitikum.

00:08:31: Bereits frühzeitig führten die ersten Homo Sapiens, die aus Afrika nach Meeren kamen, ausgeprägte Tauschbeziehungen.

00:08:40: Zugleich entwickelten sich regionale Eigenheiten bei den Geräten, die als Morava-Rivertype oder Mischkovice-Type bezeichnet werden.

00:08:50: Die vielen Fundstellen in Meeren sind auffällig konzentriert – entstanden aber vergleichsweise spät und wahrscheinlich in Interaktion mit der Neandertaler Kultur des Zeletin.

00:09:03: Realistische Tierdarstellungen treten erstmals im Aurignazien auf.

00:09:08: Das Gravetin, in mehreren Padovien genannt, brachte zahlreiche Kunstwerke und symbolische Gegenstände hervor.

00:09:17: Dem Kind von Dolni Vestonize legte man zwei gekäuzte Fuchszähne auf den Kopf.

00:09:24: In Dolni-Vestonice I fand man garnituren verzierter Zylinder und Plättchen.

00:09:30: In Brett Mosti und Pavlov doppelte Perren, in Pavlov I feingeschnitzte Ringe – vielleicht Fingerringe!

00:09:40: Weitere Fundstücke sind so um Morpheschreiben mit Öffnungen, mondförmige Anhänger, Fiebeln, sogenannte Stirnbänder aus Pavlov und verzierte Anhänger aus Brett Mosty.

00:09:53: Solche Kunstwerke kommen nur an wenigen Stellen vor In Prädmosti, Dolni-Westonice I, Pavlov I und Petszkowice I. Es ließen sich weiträumige Austauschbeziehungen nachweisen.

00:10:09: Cert wurde aus einer südpolnischen Abbaustätte herbeigeschaft – etwa einhundertachzig Kilometer entfernt!

00:10:16: Und Obsidian stammt aus einer ungarischen Fundstelle rund fünfhundert Kilometer entfernt.

00:10:23: Meerenvereint Merkmale des östlichen Gravetin Mit eigenen Besonderheiten wie den Stirnbändern und Figuren im Stil der Venus von Westonize, die sonst nirgends vorkommen.

00:10:37: Viele Figurinen aus gebranntem Ton stammen nur aus Dolni-Westonize I und Pavlov I. Eine auf einem Mamutstoßzahn eingravierte sehr komplexe Zeichnung wurde als eine Art Landschaftskarte gedeutet – diese Deutung ist aber umstritten!

00:10:57: Als dargestellte Tiere erscheinen Mammuts und Pferde, nicht jedoch Hasen, Wildschweine oder Boviden – obwohl diese wichtige Jagdtiere waren.

00:11:08: In einer Hüttenstelle fand man Fehlbrände von Figurinen.

00:11:13: Ähnliche Befunde gibt es in Albandorf.

00:11:16: Offenbar kamen gebrannte Tier- und Frauenfigurinen nur nordöstlich der Alpen vor.

00:11:23: Es handelt sich um die ältesten keramischen Stücke der Menschheit.

00:11:27: Sie wurden bei etwa fünfhundert bis achthundert Grad Celsius gebrannt und scheinen oft rituell zerbrochen worden zu sein.

00:11:36: Meeren liegt am östlichen Rand des Magdalenienkomplexes, die Fundstellen konzentrieren sich in den Höhlen des Meerischen Karstes.

00:11:45: Bekannt sind etwa fünfundzwanzig Fundstellen.

00:11:48: an erster Stelle steht die Pekarna-Höhle, deren Schichten G und Ha auf rund zwölftausend neunhundert und zwölftausend siebenhundert BP datiert sind.

00:12:01: Die Zahl der als Kunstwerke betrachteten Artefakte ist gering, und beschränkt sich auf fünf Fundstellen.

00:12:08: Schmuck aus Muscheln durch Bootentierzähnen, Knochen, Stein- und Lignit kommt wie in anderen Jäger- und Sammlergebieten vor.

00:12:19: Auf Knoche, Geweihe, Schiefer und gelegentlich Mammutelfenbein finden sich Gravuren – meist Pferde Vicente, Bären, Rentiere und Seigerantilopen.

00:12:34: Sehr selten sind Darstellungen häufiger Kleintiere Pflanzen oder Frauenfiguren.

00:12:41: Die wenigen Frauenabbildungen,

00:12:43: zum

00:12:43: Beispiel aus der Pekarna-Höhle sind eher geometrisch und zeigen Ähnlichkeit mit Funden vom Typ La Linde Gönnersdorf.

00:12:53: Und mit Funden aus dem Donauraum – sie sind

00:12:56: kopfundfußlos

00:12:58: und oft als Anhänger

00:12:59: gearbeitet.

00:13:03: Neolithikum

00:13:06: In Meeren entstanden ab etwa fünftausend Siebenhundert vor Christus die ersten bäuerlichen Kulturen die man zur Linearband Keramik zählt.

00:13:17: Sie reichen bis etwa viertausend neunhundert vor Christus, danach folgten die Stichbandkeramik

00:13:25: viertauzentneunhundert-bisviertausendsiebenhundert für Christus

00:13:30: und von viertausend siebenhundert bis viertaussentvorchristus – die mährisch bemalt keramische Kultur, die zur Längelgruppe gehört.

00:13:41: Bis zwei tausend acht waren mehr als dreihundert neolitische Siedlungen in Meeren bekannt.

00:13:48: Das früheste Neolithikum zeigt die meisten Funde, dort gibt es recht große Friedhöfe etwa in Wedrowitsche, Chiroka Ulesa und Saadvorem sowie in Kralice Nahaneh – Kralitzki Hai.

00:14:06: Es gibt Begräbnisgruppen innerhalb von Siedlungen und einzelne Gräber zum Beispiel in Brno Stari Liskovets, Novi Liskovec und Bohunice.

00:14:18: In Shiroka Ulesa waren von Einenundachtzig Toten, Fünfundvierzig Prozent Frauen und Dreißig Prozent Männer Auf Friedhöfen.

00:14:28: der Stichband Keramik entfielen jeweils Fünfundzwanzig Prozent auf Männer und auf Frauen.

00:14:35: Die Körpergrößen unterscheiden sich.

00:14:38: Männer der Linear-Bandkeramik

00:14:40: waren

00:14:41: etwa ein Meter fünfundsechzig groß,

00:14:44: Frauen

00:14:44: etwa ein meter fünfundfünfzig.

00:14:47: Die Stichbandkeramiker waren ungefähr zwei Zentimeter kleiner.

00:14:52: Männer der Längelkultur maßen im Schnitt einhundertzeigzeicommer eins Zentimeter.

00:14:59: Frauen einhundreddreifünfzigcommer drei Zentimeter.

00:15:03: die meisten Menschen erreichten einen Alter von zwanzig bis fünfund dreißig Jahren.

00:15:08: An den Skeletten fand man Hinweise auf längere Phasen von Unterernährung und auf Folgen harter oder einseitiger körperlicher Arbeit.

00:15:19: Metallzeitalter – Meeren entwickelte sich schon in vorgeschichtlicher Zeit entlang der Bernsteinstraße.

00:15:27: Um sechzig vor Christus zogen die keltischen Boja aus der Gegend ab, an ihre Stelle traten die germanischen Markomannen und Quaden.

00:15:37: Diese Gruppen zogen etwa im Jahr fivehundertfünfzig nach Christus, zusammen mit den Rugiern weiter ins Alpenvorland.

00:15:45: Im Frühjahr des Jahres sechs noch Christus marschierte der römische Kaiser Tiberius mit sechs bis sieben Legionen von Carnuntum an der Donau durch das Marchtal nach Meeren.

00:15:58: Im Jahr onehundertzeweiundsebzig nach Christus eroberten die Römer unter Kaiser Mark Aurel, die Region Moravia also Meeren

00:16:07: und

00:16:08: schnitten damit die von den Quaden feindlich gesinnten Samaten

00:16:12: ab.

00:16:13: Bis zum Jahr

00:16:14: einhundertvierundsiebzig

00:16:16: unterwarfen die Röhmer

00:16:18: auch

00:16:18: die Marcomannen-

00:16:19: und Quaden

00:16:20: während der Marcomannenkriege

00:16:25: Mittelalter und frühe Neuzeit Großmeerisches Reich.

00:16:32: Im sechsten Jahrhundert ließen sich slavische Mäher in der Region nieder.

00:16:37: Im siebten Jahrhundert gehörte Mähern zum Reich des Samo.

00:16:41: Anfang des achten Jahrhunters stand der südliche Teil unter dem Einfluss der Erwaren.

00:16:48: Nachdem Karl der Große die Erwaren vertrieben hatte, entstand gegen Ende des achtingjahrhunderts das märische Fürstentum in dem Gebiet Das heute südöstliches Mäeren Teile der südwestlichen Slowakei, etwa Zahorie und später auch Teile Niederösterreichs umfasst.

00:17:07: Im Jahr eighthundertdreiunddreißig wurde durch die Eroberung des Fürstentums Nitra das Reich Großmären gegründet.

00:17:16: Großmäeren beherrschte später zeitweise auch verschiedene Nachbargebiete zum Beispiel Teile Böhmens, Ungarns und des Weichselgebiets.

00:17:27: Achthundert dreiundsechzig Berief der Mährische Herrscher Rastislav, die byzantinischen Mönche Kyrill und Metod, die das Christentum einführten.

00:17:38: Um neunhundertsieben unterlag das Großmärische Reich im Kampf gegen die vordringenden Ungarn.

00:17:45: Die heutige Slowakei wurde in das von der Dynastie der Apaden beherrschte ungarische Fürstentum eingegliedert und blieb bis nineteenhundertachzehn als Oberungarn ein Land der Steffanskrone Unter böhmischer Macht.

00:18:02: Das heutige Meeren war nach einer schweren Niederlage gegen die Ungarn kurz noch unabhängig.

00:18:08: Um neunhundertfünfundfünfzig geriet es unter böhmische Oberhoheit.

00:18:14: Von neunundneunzig bis tausendneinzehn herrschte der polnische Herrscher Boleslav Krobrí über Meeren, Tausenddreißig wurde es endgültig bömisch.

00:18:27: Das Fürstentum und später das Königreich Böhmen regierten die Premislieden bis zum Aussterben der männlichen Linie, Drei-Zinhundertfünf.

00:18:36: Als König Warzlaff den Dritte ermordet wurde.

00:18:40: Längere Zeit gab es in Meeren drei regionale Fürstentümer mit Zentren in Brünn, Olmütz und Zneim.

00:18:48: Ihre Herrscher stammten alle von den Prämüsliden.

00:18:52: Seit тысячunddreißig verläuft die Geschichte Mehrens fast durchgängig parallel zur Geschichte Böhmens.

00:19:00: Elfhundertzweiundachtzig wurde Mähren zum Mark Grafschaft und damit reichsunmittelbar.

00:19:07: Elbhundertsiebenundneunzig kam es wieder unter böhmische Lehnshoheit.

00:19:14: Nach dem Aussterben der Prämis Liden regierte das Haus Luxemburg bis vierzehnhundertseinhalbzig.

00:19:21: Sowohl die Primis Lieden als auch die Luxemburger stellten die Mährischen Mark Grafen, darunter den späteren König Otto Cardem II.

00:19:32: Prämissel – Den späteren König und Kaiser Carden IV.

00:19:36: Und dessen Neffen Jobst von Mähern.

00:19:40: Während der Husitenzeit blieben viele märische Adlige katholisch und treu zu Siegesmund von Luxemburg, der auch König und späterer Kaiser war.

00:19:50: Ladislaus Postumus war ein Habsburger und regierte in seiner Minderjährigkeit.

00:19:56: Unter dem ultrakwistischen König Georg von Podiebrat blieb Meeren weitgehend katholisch.

00:20:02: In den Jahren fourteenhundertneunundsechzig rückte der ungarische König Matthias Corvinus nach Meeren vor, um Georg von podiebrad zu stürzen.

00:20:14: Matthias hatte fourteenhunderdeinundsechsig dessen Tochter Katharina geheiratet.

00:20:20: Auf Wunsch der Grünberger Allianz ließ er sich in Olmütz zum böhmischen Gegenkönig wählen.

00:20:27: Papst Paul II unterstützte ihn in seinem Kampf gegen die Türken und gegen die Böhmische Heretika, der plötzliche Tod Podje Bratz, fourteenhundertseinundsiebzig, Half Matthias.

00:20:40: Er konnte aber das eigentliche Böhmen nie erobern.

00:20:44: Seine Herrschaft umfasste Meeren, Schlesien mit der Stadt Breslau und die Ober- und Niederlausitz.

00:20:52: Seit fourteenhundertneunundsechzig nannte er sich Böhmischer König, und ließ sich fourteenhundredeinundsiebzig grünen.

00:21:00: Erst fourteenhundundundsibzig beendete der Frieden von Olmütz den Kampf um den böhmischen Thron.

00:21:07: Das Königreich war zeitweise zwischen Vladislav II.

00:21:11: und Matthias Corvinus aufgeteilt.

00:21:15: In Böhmen setzte sich Vladislas II.

00:21:18: durch.

00:21:19: Er sollte später auch in Ungarn nach Matthias folgen.

00:21:22: Georg von

00:21:23: Podi-Brat hatte den Weg für die Jagiellonen Vladislav II und dessen Sohn Ludwig geebnet.

00:21:31: Nach langen

00:21:32: Jahren

00:21:32: unter Vladislas II starb Ludwig, der Zweite, Fünfzehnhundertsechsundzwanzig

00:21:40: plötzlich durch Ertrinken nach der Niederlage in der Schlacht bei Mohatsch gegen die Osmanen.

00:21:46: Aufgrund vorheriger Verträge trat das Haus Habsburg die Herrschaft über das Königreich Böhmen mit seinen Nebenländern und über Ungarn an.

00:21:56: Die Habsburger regierten Böhmen, und die Markgraftschafft Meeren fast ununterbrochen bis in den letzten Jahren.

00:22:04: Zunächst blieb Prag ein wichtiger Regierungssitz – besonders

00:22:08: unter Kaiser Rudolf

00:22:09: II.,

00:22:10: der in Prag residierte.

00:22:13: Nach sixteenhundert-einundzwanzig wurden die Verwaltungsgeschäfte von Böhmen und Meeren größtenteils nach Wien verlegt.

00:22:23: Teuferbewegung und Lutteraner, katholische Reform, Judenpolitik.

00:22:28: Fünfzehnhundertsechsundzwantzig bildete sich in der Gegend um Nikolsburg, um Waltersahr Hubmeier eine der ersten Gütergemeinschaften der radikal reformatorischen Teuferbewegungen.

00:22:42: Nach Hubmayers Hinrichtung, fifteenhundertachtundzwanzig drohte die Gemeinde zu zerfallen.

00:22:48: Doch Jakob Hutter aus Tirol hielt sie zusammen.

00:22:52: Nach ihm nannten man die Wiedertäufer «Huterische Brüder».

00:22:56: In Meeren lebten zeitweise bis zu sechzigtausend Teufer – davon etwa zwölftausend in Nikolsburg.

00:23:05: Kurz danach verbreitete sich gefördert vom örtlichen Adel auch die Lehre Martin Luthas in Südmeeren.

00:23:13: Die Kirche spaltete sich in katholische Gemeinschaften und evangelisch-lutterische sowie andere protestantische Gemeinden.

00:23:22: Während der katholischen Reform und der Rekatolisierung, die besonders die Jesuiten vorantrieben, wurden viele Kirchen wieder katholicch geweiht.

00:23:32: Wegen der Verfolgung der Teufa in Meeren zwischen fifteenhundert fünfunddreißig und siebzehnthundertsechzig floh ein Teil der Gemeinde nach Russland.

00:23:43: Kaiser Karl VI.

00:23:45: legte siebzehnhundertsechsundzwanzig für ganz Meeren eine Höchstzahl jüdischer Familien von fünftausend einhundert sechs fest.

00:23:55: Zugelassene Ehen waren so geregelt, dass nur der älteste Sohn nach dem Tod des Vaters eine gültige Ehe eingehen durfte.

00:24:04: Die jüdische Bevölkerung wurde von der Christlichen getrennt und systematisch wurden eigene Judenviertel eingerichtet.

00:24:12: An manchen Orten wohnten ganze Gassen oder Stadtteile nur noch von Juden, was die Grundlage für lokale Judengemeinden bildete.

00:24:22: Die Hauptstadt Meerenz und der Sitz der Markgrafen war bis sixteenhundertundvierzig das zentral gelegene Ollmütz.

00:24:31: Danach wurde das größere Brünn zur Hauptstadt des Landes.

00:24:39: Meeren war als Mark Grafschaft ein eigenes

00:24:43: Kron-Land

00:24:44: im Kaiserthum Österreich und ab eighteenhundertsiebenundsechzig in der westlichen Reichshälfte von Österreich Ungarn.

00:24:53: Nach achtzehnhundertsiebenundsechszig wurden die verbliebenen Kronländer offiziell Cisleitanien oder, die im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder genannt.

00:25:06: Meeren wählte Abgeordnete in den Wiener Reichsrad und hatte einen eigenen Landtag sowie eine Landesregierung, den Landesausschuss.

00:25:17: Ninzeinhundertfünf einigten sich die beiden größten Volksgruppen in Meeren im sogenannten Meerischen Ausgleich.

00:25:25: Die Landtagsabgeordneten der Deutschen und der Tschechen wurden in ethnisch getrennten Wahlkreisen gewählt.

00:25:33: Dieser Kompromiss zielte auf ein friedliches Zusammenleben Tschechoslowakei von nineteenhundertachzehn bis neunzehundertzweiundneinzig.

00:25:49: Als die Tschechoslowakeii am achtundzwanzigsten Oktober nineteenhundredachzehen gegründet wurde, wurde mehren Teil dieses neuen Staates.

00:25:59: Der Staat verstand sich einerseits als Nachfolger des Königreichs Böhmen und trug andererseits von Anfang an die Idee des Tschecho-Slovakismus in sich.

00:26:10: In den Grenzregionen gab es aber deutschsprachige Bevölkerungsgruppen, die sich von der Tschechoslowakei abspalten und an das Deutsche Reich oder an die Republik Österreich – damals Deutsch-Österreich anschließen wollten.

00:26:26: Diese Gebiete darunter die südlichen Teile Meerens mit vielen Deutschmehrern wurden bald von tschechoslovakischen Truppen besetzt.

00:26:36: Die Teilnahme an der Wahl zur konstituierenden Nationalversammlung von Deutsch-Österreich Anfang-Ninzehntundneunzehn wurde in Südmeeren von der Tschechoslowakei verhindert.

00:26:48: Die Hoffnung der deutschen Südmäerer, dass von US-Präsident Woodrow Wilson propagierte Selbstbestimmungsrecht würde bei den Friedensverhandlungen-Näunzehnteunzehen zu ihren Gunsten entscheiden – erfüllte sich nicht!

00:27:03: Denn die Siegermächte Großbritannien und besonders Frankreich lehnten eine Ausdehnung der Republik Österreich um historische Teile Meeren ab.

00:27:14: Der westliche Teil der Tschechoslowakei umfasste die mehrheitlich tschechisch bewohnten Länder Böhmen und Meeren.

00:27:22: In ihren Grenzgebieten lebte aber eine große Zahl deutschsprachiger Menschen, bei den Deutschen in Bömen und den Deutschmeerern.

00:27:31: Besonders in Nord- und Westböhmen gab es Gebiete, die fast ausschließlich deutschsprachig waren.

00:27:38: Dazu kam das Land Schlesien – dass mehrheitlich deutsch sprachig war – und weitgehend dem ehemaligen österreichischen Schlesin entsprach.

00:27:48: In dieser Region lebten auch viele ethnische Tschechen und Polen.

00:28:01: Die deutschsprachige Bevölkerung in Böhmen, Meeren, Schlesien und in Teilen der Slowakei erhielt wie die meisten anderen nicht zum offiziell proklamierten tschechoslowakischen Volk gehörenden Einwohner.

00:28:15: Die tschechoslovakische Staatsangehörigkeit und alle staatsbürgerlichen Rechte.

00:28:22: diese Bevölkerungsgruppen blieben bis zu ihrer Vertreibung genannt Ottsun In den Jahren nineteenhundertfünfundvierzig und neunzehnhundertsechsundvierzig größten Teils im Land.

00:28:36: Ob es in der ersten tschechoslowakischen Republik, nationale oder politische Benachteiligungen gegen die deutschsprachige Bevölkerung gab ist bis heute umstritten.

00:28:49: Zeit des Nationalsozialismus.

00:28:52: Am ersten Oktober nineteenhundhundertdreißig Gingen aufgrund des Münchner Abkommens überwiegend deutsch besiedelte Gebiete in Nord- und Südmeeren an das Deutsche Reich.

00:29:05: Bis zum zehnten Oktober wurden sie militärisch besetzt.

00:29:09: Diese Gebiete zusammen mit den deutschbesiedelten Randgebieten Böhmens, wurden als Sudetenland bezeichnet.

00:29:17: Die restlichen – überwiegend von Tschechen bewohnten Teile Bömens & Meerens besetzte die Deutsche Wehrmacht am fünffzehnten März, und erklärte sie zum Protektorat Böhmen-und Meeren.

00:29:33: Am vierzehnten April, wurde das Nordmährische Annexionsgebiet dem neu gebildeten Reichsgaussudätenland zugeteilt.

00:29:43: Das Südmährische Gebiet kam zum Reichsgau Niederdonau.

00:29:48: Im Nordosten wurde ein kleiner historisch zu österreiches Schlesien gehörender Gebietsteil, das Ulser-Gebiet Polen angeschlossen und nach der Besetzung im Herbst, von dem deutschen Oberschlesien zugeschlagen.

00:30:07: Die Sudeten-Deutschen und Deutschmehrer wurden in den USA durch Sammeleinbürgerung deutsche Staatsbürger und mussten in der Wehrmacht dienen.

00:30:23: wurde das unter anderem als Begründung für ihre Vertreibung angeführt.

00:30:28: Die merischen Rohstoffe und Industriebetriebe wurden für die deutsche Kriegswirtschaft genutzt, die tschechische Bevölkerung sollte teilweise germanisiert und teilweise umgesiedelt werden.

00:30:43: Die Regierung des Protektorats in Prag war völlig abhängig vom Reichsprotektor.

00:30:50: Schon vor dem Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard Heidrich gingen die Besatzungsmacht mit sehr repressiven Maßnahmen gegen die tschechische Bevölkerung vor.

00:31:03: Nachdem Attentate wurden im ganzen Protektorat mehrere hundert Menschen, die mit dem Anschlag nicht in Verbindung standen ohne rechtmäßiges Verfahren zum Tode verurteilt und hingerichtet.

00:31:17: Die tschechischen Universitäten und Hochschulen im gesamten Protektorat wurden neunzehntunddreißig geschlossen.

00:31:26: Teile der Professoren und Studenten wurden inhaftiert, verfolgt oder zur Zwangsarbeit herangezogen.

00:31:34: Die tchechischen Gymnasien und andere Bildungseinrichtungen unterhalb der Hochschulstufe durften bis nineteenhundertfünfundvierzig bestehen bleiben.

00:31:47: arbeitete während der gesamten Protektoratszeit bis nineteenhundertfünfundvierzig weiter.

00:31:56: Nach neunzehnhundertwünfundvierzig, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs am achten Mai nineteenhundhundvierzig wurden die Gebiete –die Neunzehntunddreißig- in Folge des Münchner Abkommens zum Deutschen Reich gehörten wieder der Tschechoslowakei angegliedert.

00:32:16: In den Jahren nineteenhundenhundertvierzlich und nineteenhundertsechsundvierzig, brach die lange gewachsene Spannung zwischen tschechischer und deutscher Bevölkerung aus.

00:32:28: Die deutsch-mehrischen Einwohner wurden ab Mitte Mai nineteenhundessundvierzig bis auf eine kleine Zahl von Menschen aus gemischten Ehen oder wichtigen Berufen sowohl spontan als auch gezielt über die Grenze nach Österreich und Deutschland vertrieben.

00:32:45: Die heute in mehreren lebenden Angehörigen der deutschen Minderheit oft unter dem Sammelbegriff Sudetenddeutsche zusammengefasst, identifizieren sich selbst häufig nicht mit diesem Namen.

00:32:59: Nach nineteenhundertfünfundvierzig leitete der tschechische Klerus die römisch-katholische Kirche.

00:33:07: In der kommunistischen Ära wurde die Kirche in allen Landesteilen weitgehend enteignet.

00:33:14: Seit dem ersten Januar nineteenhunderdneunzig gehört Meeren zur Tschechischen Republik.

00:33:21: Diese ist einer der beiden Nachfolgestarten der tschechoslowakischen Föderativen Republik, die Ende nineteenhundertzehnundneunzig einvernehmlich und völkerrechtlich aufgelöst wurde.

00:33:35: Wirtschaft Im Süden bei Hodonin und Brezlaff reicht Meeren in das Wiener Becken.

00:33:43: In dessen tieferen sie die Menschschichten wird nach Erdöl, Erdgas- und Lignit gebohrt.

00:33:51: Das Gebiet gab dem Moravikum seinen geologischen Namen.

00:33:55: Bei Ostrava im Nordosten wurde bis etwa nineteenhundertfünfundneunzig intensiv Steinkohle abgebaut.

00:34:04: Wichtige Industriezweige in Meeren sind Eisen- und Stahlindustrie, Maschinenbau, Chemie sowie die Herstellung von Bekleidung, Leder und Baustoffen.

00:34:17: Bedeutende Wirtschaftszentren sind Brünn Früher mäerisches Manchester genannt, Olmütz Ostrawar und Zlin.

00:34:27: Verwaltungsgliederung Alte Mährische Kreise.

00:34:33: Karl IV war böhmischer König

00:34:36: Mark Graf von

00:34:37: Meeren und Kaiser des heiligen

00:34:39: Römischen

00:34:40: Reiches.

00:34:41: Ab Mitte des vierzehnten Jahrhunderts teilte er sein Böhmisches Königreich in große Verwaltungseinheiten ein.

00:34:49: In den Urkunden wurden sie auf Deutsch Kreis, auf Tschechisch-Krei und auf Latein Zirkulus genannt.

00:34:58: In Meeren gab es seitdem zwischen zwei und sechs solcher Kreise.

00:35:04: Die Zahl der Kreise und ihre Größe änderten sich mehrfach.

00:35:09: Formal blieb diese Kreiseinteilung bis eighteenhundertzeigundsechtzig bestehen.

00:35:14: Nach der Revolution

00:35:16: von achtzehnhundertachtundvierzig

00:35:18: spielte sie praktisch keine Rolle mehr für die Verwaltung

00:35:24: Politische Bezirke und Gerichtsbezirken ab eighteenhundertfünfzig.

00:35:30: Ab achtzehnhundert fünfzig wurden in allen Teilen der Monarchie, außer Ungarn die alten großen Kreise durch politische Bezerke ersetzt.

00:35:41: Die politischen BezIRKE gehörten zur Exekutive und setzten sich aus einem oder mehreren Gerichts- bezirken zusammen, die zur Judikative gehörte.

00:35:52: In den österreichischen Bundesländern gilt diese Einteilung bis heute.

00:35:58: Ein politischer Bezirk war meist kleiner als ein alter Kreis und ein Gerichtsbezirk War meist kleiner, als ein politischer bezirk.

00:36:08: Meeren hatte zweiunddreißig politische Bezirke.

00:36:12: Diese Gliederung blieb mit einigen kleineren Änderungen Und der Neugründung dreier Bezuerke Bern, Meerisch Ostrau und Wesetin auch in der ersten Tschechoslowakischen Republik erhalten Für die gleichzeitige Entwicklung in Böhmen und der Slowakei, siehe Okres.

00:36:34: Kreise-und Bezirke nach med.

00:36:36: neunzehnhundertdreißig.

00:36:40: Durch das Münchner Abkommen vom neunundzwanzigsten September neunzenthundertdeichzig wurden die überwiegend deutschsprachigen Teile Nordmeerens dem Reichsgausudetenland zugeordnet.

00:36:54: Südmärische Gebiete mit deutscher Bevölkerungsmehrheit kamen zum Reichsgao Niederdonau.

00:37:02: Das annektierte Gebiet wurde in Stadt- und Landkreise eingeteilt.

00:37:06: Darüber lagen Regierungsbezirke.

00:37:10: Im Reichsgau Sudetenland gab es fünf Stadtkreise, und zweiundfünfzig Landkreis.

00:37:17: Der übrige Teil Mehrens blieb in politische Bezirken Und Gerichtsbezirk gegliedert.

00:37:24: Nach der Auflösung der Tschechoslowakei Und der Errichtung des Protektorats Böhmen und Meeren am fünffzehnten März, neunzehnhundertneinunddreißig wurde die Verwaltung noch einmal geändert.

00:37:38: Über gruppenpolitischer Bezirke kam jeweils ein Oberlandratsbezirk.

00:37:44: Im Protektorit gab es siebenundsechzig böhmische und dreißig mäerische politische BezIRKE.

00:37:51: Diese Verwaltungsgliederung galt bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Heutiger Stand.

00:37:59: Die heutigen tschechischen Okresi, die offiziell aufgelöst sind und nur noch in der Nutzgliederung eine Rolle spielen sowie die Kreie entsprechen nur teilweise den historischen Ländern.

00:38:12: Manche Bezirke enthalten historisch sowohl mährische als auch schlesische Gebiete oft auch mährische-und böhmische Gebieten.

00:38:22: Das historische Mähren ist heute über folgende Bezirk verteilt vom Westen nach Osten und vom Norden nach Süden.

00:38:59: durch die Thomas-Spartia Werke geprägt.

00:39:03: Das nordmärische Schwerindustrie und Bergbaugebiet gehörte bereits in der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie zu den wichtigsten Industrieregionen Europas.

00:39:15: In der Industriezone Noschowice im Kreis Friedeck-Mistek steht seit September, zwei Tausendneun eine der modernsten Autofabriken der Welt, in der die Hyundai Motor Company vor allem für den Export nach Westeuropa Personenwagen herstellt.

00:39:33: Seit den umfassenden Privatisierungen und Restitutionen Anfang der Neunzehnhundertneunziger Jahre ist die Wirtschaft Tschechiens – und damit auch Meerens – fast vollständig privatwirtschaftlich organisiert.

00:39:47: Sie ist stark auf die Märkte der Europäischen Union ausgerichtet, besonders auf Deutschland und Österreich weil viele Betriebeunternehmen aus EU-Ländern gehören.

00:39:59: Neben intensiver, teils großflächiger Landwirtschaft mit Getreide, Raps und Zuckerrüben in Regionen wie Hanna und der Meerischen Slowakei ist Meeren bekannt für Weinbau sowie Obst-und Gemüseanbau.

00:40:15: Das südmärische Weinanbaugebiet liefert rund neunzig Prozent des Inschechien produzierten Weins.

00:40:22: In den letzten dreiundzwanzig Jahren Seit der Privatisierung der gesamten Wirtschaft wurden im Weinanbau große Fortschritte bei der Qualität, der vorwiegend erzeugten Weiß- und Rotweine erreicht.

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